Missverstandener Liberalismus
Dogmatisch wird in unserer Gesellschaft das „Versagen des Liberalismus“ für Problemsituationen jeglicher Art verantwortlich gemacht. Hilfreich zur Reflexion dieser Kritik wäre eine verständliche Definition des Übeltäters. Grundsätzlich kennzeichnet den Liberalismus die Ausrichtung aller gesellschaftspolitischen Entscheidungen an der normativen Grundlage der Freiheit des Individuums. Diese Freiheit wird je nach Auslegung auf verschiedene Bereiche des Lebens angewendet.
In der öffentlichen Diskussion wird Liberalismus oftmals auf wirtschaftspolitische Aspekte reduziert. Diese stellen einen nicht unwesentlichen Teil der Ideologie des Liberalismus dar, keineswegs allerdings den einzigen. In moderner Zeit entwickelte sich die westliche Welt immer weiter von einem wirklich liberalen Selbstverständnis weg, wenngleich die Medienwelt der Politik tagtäglich gebetsmühlenartig eine neoliberale Gesinnung vorwirft.
Ebendiese „wirtschaftsliberale“ Politik steht einer liberalen zur Gänze entgegen. Protektionismus führt zu immer größerem Einfluss einzelner Konzerne und Unternehmen sowie einer Ausweitung der Macht von Politikern gegenüber dem Volk. Durch diese Entwicklung wird ein Engagement in kleinen und mittleren Unternehmen immer weniger interessant, die Konkurrenzsituation verschlechtert sich dadurch signifikant und die Rechnung hierfür zahlt der Kunde durch höhere Preise und geminderte Leistungen.
Eine liberale Weltanschauung fordert die Abschaffung jeglicher Eintrittsbarrieren in Märkten und den Verzicht auf sämtliche Förderung einzelner Unternehmen auf Kosten anderer. Durch ein verstärktes Unternehmertum können Marktpreise unbeeinflussbar gemacht und der Anspruch an die Leistungsfähigkeit der Unternehmen gestärkt werden. Auch Aspekte der Arbeitsmarktpolitik werden von dieser Entwicklung betroffen. Die unnötige Begünstigung von Großunternehmen führt zu geringeren Alternativen für die Arbeitnehmer und bringt dadurch auch die Löhne unter Druck. Eine politische Förderung von Unternehmensgründungen bietet auch Arbeitnehmern eine verbesserte Situation im Auftreten gegenüber dem Arbeitgeber.
Problematisch ist, dass dadurch neben Machtverlusten für Politik und Großunternehmen auch der Einfluss von Arbeitnehmervertretungen sinken würde, weswegen auch Arbeiterkammer und Gewerkschaften einer derartigen Politik feindselig gegenüberstehen. Aus diesem Grund wird wohl auch in nächster Zukunft die Herrschaft der Konzerne untragbar sein. Schuld daran ist keineswegs neoliberale sondern schlichtweg reaktionäre Machtpolitik.
In der öffentlichen Diskussion wird Liberalismus oftmals auf wirtschaftspolitische Aspekte reduziert. Diese stellen einen nicht unwesentlichen Teil der Ideologie des Liberalismus dar, keineswegs allerdings den einzigen. In moderner Zeit entwickelte sich die westliche Welt immer weiter von einem wirklich liberalen Selbstverständnis weg, wenngleich die Medienwelt der Politik tagtäglich gebetsmühlenartig eine neoliberale Gesinnung vorwirft.
Ebendiese „wirtschaftsliberale“ Politik steht einer liberalen zur Gänze entgegen. Protektionismus führt zu immer größerem Einfluss einzelner Konzerne und Unternehmen sowie einer Ausweitung der Macht von Politikern gegenüber dem Volk. Durch diese Entwicklung wird ein Engagement in kleinen und mittleren Unternehmen immer weniger interessant, die Konkurrenzsituation verschlechtert sich dadurch signifikant und die Rechnung hierfür zahlt der Kunde durch höhere Preise und geminderte Leistungen.
Eine liberale Weltanschauung fordert die Abschaffung jeglicher Eintrittsbarrieren in Märkten und den Verzicht auf sämtliche Förderung einzelner Unternehmen auf Kosten anderer. Durch ein verstärktes Unternehmertum können Marktpreise unbeeinflussbar gemacht und der Anspruch an die Leistungsfähigkeit der Unternehmen gestärkt werden. Auch Aspekte der Arbeitsmarktpolitik werden von dieser Entwicklung betroffen. Die unnötige Begünstigung von Großunternehmen führt zu geringeren Alternativen für die Arbeitnehmer und bringt dadurch auch die Löhne unter Druck. Eine politische Förderung von Unternehmensgründungen bietet auch Arbeitnehmern eine verbesserte Situation im Auftreten gegenüber dem Arbeitgeber.
Problematisch ist, dass dadurch neben Machtverlusten für Politik und Großunternehmen auch der Einfluss von Arbeitnehmervertretungen sinken würde, weswegen auch Arbeiterkammer und Gewerkschaften einer derartigen Politik feindselig gegenüberstehen. Aus diesem Grund wird wohl auch in nächster Zukunft die Herrschaft der Konzerne untragbar sein. Schuld daran ist keineswegs neoliberale sondern schlichtweg reaktionäre Machtpolitik.
denkanstoesse - 31. Mai, 18:45