<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://denkanstoesse.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://denkanstoesse.twoday.net/">
    <title>Denkanstoesse (Liberale Gedanken zu Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Religion) : Rubrik:Randnotizen</title>
    <link>http://denkanstoesse.twoday.net/</link>
    <description>Liberale Gedanken zu Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Religion</description>
    <dc:publisher>denkanstoesse</dc:publisher>
    <dc:creator>denkanstoesse</dc:creator>
    <dc:date>2010-08-31T16:08:50Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/denkanstoesse/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://denkanstoesse.twoday.net/stories/ist-der-fussball-noch-zu-retten-randnotiz-zur-fussball-wm-2/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://denkanstoesse.twoday.net/stories/nachruf-eines-diktators-aus-dem-vorhof-der-macht/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://denkanstoesse.twoday.net/stories/koenig-fussball-haelt-uns-einen-haesslichen-spiegel-vor-bei-genauerer/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/denkanstoesse/images/icon.jpg">
    <title>Denkanstoesse</title>
    <url>http://static.twoday.net/denkanstoesse/images/icon.jpg</url>
    <link>http://denkanstoesse.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://denkanstoesse.twoday.net/stories/ist-der-fussball-noch-zu-retten-randnotiz-zur-fussball-wm-2/">
    <title>Ist der Fußball noch zu retten? Randnotiz zur Fußball WM #2</title>
    <link>http://denkanstoesse.twoday.net/stories/ist-der-fussball-noch-zu-retten-randnotiz-zur-fussball-wm-2/</link>
    <description>Bewogen vom bisherigen Verlauf der Weltmeisterschaft in Südafrika möchte ich an dieser Stelle den Artikel &lt;a href=&quot;http://denkanstoesse.twoday.net/stories/koenig-fussball-haelt-uns-einen-haesslichen-spiegel-vor-bei-genauerer/&quot;&gt;König Fußball hält uns einen hässlichen Spiegel vor&lt;/a&gt; weiterführen und die Thematik der Unsportlichkeit im internationalen Fußball ein wenig vertiefen. Neben den zahlreichen Fehlentscheidungen der Schiedsrichter, die schon so manches Spiel entscheidend beeinflusst haben, sollen auch versteckte und offene Unsportlichkeiten der Spieler angesprochen werden. Die (alten) Herren der FIFA stehen diesen Entwicklungen keineswegs machtlos gegenüber, fraglich ist jedoch ob sie überhaupt danach streben etwas an dieser Problematik zu verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlentscheidungen der Unparteiischen begleiten den Sport seit seiner Gründung, die technischen Möglichkeiten zur Überprüfung kritischer Situationen haben sich seither aber enorm weiterentwickelt. Viele andere Sportarten, beispielsweise American Football, Eishockey und Tennis, nutzen längst unterschiedliche Möglichkeiten des Videobeweises zur Verhinderung von Fehlentscheidungen. Wenn Weltmeisterschaftsspiele durch eine fälschliche Abseitsentscheidung, einen geschenkten Elfmeter oder gar ein Wembley-Tor entschieden werden, dann ist das sportlich absolut unerträglich. Die Schuld daran allein dem Schiedsrichter in die Schuhe zu schieben ist ein wenig kurzsichtig. Hätte der Weltverband tatsächlich Interesse an korrekten Entscheidungen wären Fehlentscheidungen in den höchsten Ligen und im internationalen Geschäft längst Geschichte, dort aber besteht man freilich weiterhin stur auf der  Tatsachenentscheidung der Schiedsrichter. Sicherlich schafft dies im Umfeld des Fußballs ein höheres Maß an Publicity, jedoch sicherlich zu Ungunsten des Sports.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich weniger Beachtung scheinen die Unsportlichkeiten der Aktiven in der Betrachtung durch Presse und Zuseher zu erregen, sie sind aber für den sportlichen Wert nicht minder schädlich. Von Interesse sind in diesem Fall nicht aggressive Fouls und schwere Attacken,  es sollen primär schauspielerische Höchstleistungen am Spielfeld betrachtet werden. Kaum ein Spiel verstreicht ohne Fouls, die durch die Zeitlupe todsicher als peinliche Schwalbe entlarvt werden. Schon im Nachwuchsbereich lernen Fußballspieler, vorwiegend von ihren Vorbildern im Fernsehen, wie man nach jeder Berührung mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden geht. In keinem anderen Sport gibt es derartige Betrügereien in ähnlichem Maße. Es geht hier nicht um lächerliche Kavaliersdelikte, derartige Darstellungen sind als grobe Unsportlichkeiten einzustufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In nahezu jedem Spiel liegen nach 80 Minuten Spieler mit taktischen Wadenkrämpfen am Boden, sofern der Spielstand nicht unentschieden sein sollte. Wer nicht in der Lage ist 90 Minuten durchzuspielen, der hat im Profisport nichts verloren. Wenn ein Marathonläufer nach 35 km einen Wadenkrampf kriegt wird der Lauf auch nicht angehalten um ihm die Möglichkeit zur Erholung zu geben. Wer körperlich nicht in der Lage ist die Spielzeit durchzuspielen, der sollte seine Fußballschuhe an den Nagel hängen. Generell ist es eine Eigenheit des Fußballs, dass Spieler regelmäßig ärztlich behandelt werden müssen (mittels Eisspray), um Sekunden später wieder kerngesund am Spielfeld zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fehlentwicklungen könnten in kürzester Zeit abgestellt werden. Jede offensichtliche Schwalbe stellt eine grobe Unsportlichkeit dar und könnte nach dem Spiel und entsprechender Videoanalyse zur Sperre des Akteurs führen. Problemlos könnte man den Einsatz des Teamarztes am Spielfeld an eine verbindliche Auswechslung des betroffenen Spielers knüpfen. Wenn ein Spieler tatsächlich nicht mehr in der Lage ist aus eigener Kraft aufzustehen kann er unmöglich kurz darauf wieder körperliche Höchstleistungen erbringen. Schwalben sowie vorgetäuschte Verletzungen und Krämpfe würden nach einer Umsetzung derartiger oder ähnlicher Maßnahmen innerhalb von wenigen Wochen nahezu vollständig von der Bildfläche verschwinden, zum Wohle des Sports und der Gesellschaft. Schließlich ist es doch völlig unerträglich, wenn unsere Jugend von ihren sportlichen Idolen lernt, dass es völlig in Ordnung ist zu betrügen und andere zu täuschen. Abseits des Spielfelds nähren diese Unsportlichkeiten Nationalismen und Gehässigkeiten, zwei Einflüsse die der Fußball eigentlich nicht nötig hätte. Es liegt letztlich in der Verantwortung von Presse und Publikum diese Thematik durch öffentlichen Druck auf die Tagesordnung der FIFA zu setzen.</description>
    <dc:creator>denkanstoesse</dc:creator>
    <dc:subject>Randnotizen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 denkanstoesse</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-29T09:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://denkanstoesse.twoday.net/stories/nachruf-eines-diktators-aus-dem-vorhof-der-macht/">
    <title>Nachruf eines Diktators aus dem Vorhof der Macht</title>
    <link>http://denkanstoesse.twoday.net/stories/nachruf-eines-diktators-aus-dem-vorhof-der-macht/</link>
    <description>Mit Hans Dichand ist kürzlich der unangefochtene Wortführer der österreichischen Medienwelt gestorben und seinen hinterbliebenen Verwandten, Freunden und Mitarbeitern ist gewiss zu kondolieren. Aus den Reihen der Politprominenz kommt von allen Seiten erwartet uneingeschränkte Anerkennung für seine Leistungen, die Schattenseiten des mächtigen Medienmachers bleiben allerdings nahezu unerwähnt. Vor einer voreiligen Seligsprechung sollte allerdings Objektivismus hinsichtlich seiner Leistungen einkehren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Dichand hat mit der 1959 gegründeten Neuen Kronen Zeitung die mächtigste Zeitung der Welt, gemessen an der Bevölkerungszahl, aufgebaut. Mit knapp 3 Millionen Lesern täglich und einem Marktanteil von nahezu 50% dominierte er als Gründer, Alleingeschäftsführer und Chefredakteur über Jahrzehnte die österreichische Medienwelt, vergleichbar mit Axel Springer in Deutschland. Diese Leistung ist uneingeschränkt zu würdigen, jedoch neigt die österreichische Gesellschaft dazu, Persönlichkeiten posthum zu positiv zu beurteilen und negative Aspekte ihres Tuns zu verharmlosen. Bestes Beispiel hierfür ist Jörg Haider, welcher übrigens ohne populistische Unterstützung durch Dichand politisch ohne Zweifel nie in die erste Reihe getreten wäre.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Macht seines Blattes wusste Dichand seit jeher für Kampagnen und Meinungsmache zu missbrauchen. Der für ein Massenmedium notwendige Objektivismus war in der Kronenzeitung nie auch nur annähernd erkennbar, unrichtige Darstellungen wurden bewusst unter die Leserschaft gestreut und selbst vor tendenziöser Manipulation der Leserbriefseite schreckte man nicht zurück. Dichand ist fraglos mitverantwortlich dafür, dass auch im 21. Jahrhundert in Österreich Ausländerfeindlichkeit als salonfähig betrachtet wird, dass die EU für Landespolitiker und Bevölkerung stets als Sündenbock herhalten musste und dafür, dass der Nationalismus in einem der friedlichsten Länder der Welt noch immer ungebrochen zu sein scheint. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche österreichische Politiker wurden reihenweise von ihm demontiert, im Gegenzug formbare politische Marionetten an die Macht geschrieben. Prominentestes Beispiel hierfür ist der aktuelle Bundeskanzler Werner Faymann, der ohne Onkel Hans wohl sowohl parteiintern als auch in der Bevölkerung zu keiner Zeit wählbar gewesen wäre. Die Parteilinie der Sozialdemokraten war nie derart formbar, der Schwenk in der EU-Politik der SPÖ im Jahr 2008 stellt nur ein Beispiel hierfür dar. Der fragwürdige Assistenzeinsatz des österreichischen Bundesheers im burgenländischen Grenzgebiet wäre wohl ohne die permanente Panikmache des Boulevard-Blattes nach der Grenzöffnung diskussionslos beendet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte die WAZ-Gruppe, zur Hälfte Eigentümer der Kronenzeitung, die Leitung des Blattes übernehmen bestünde durchaus Hoffnung, dass uns in Zukunft Angstmache, kalkulierte Falschmeldungen und politische Einflussnahme erspart bleiben. Jedenfalls bietet der Wegfall von Cato mehr Freiheit für die Politik, die über Jahrzehnte von der Unterstützung Dichands abhängig war. Für die Hinterbliebenen und Mitarbeiter von Hans Dichand stellt sein Tod einen schmerzhaften Verlust dar, für die österreichische Demokratie kann die Neuorientierung der Medienwelt jedoch eine einmalige Chance bieten.</description>
    <dc:creator>denkanstoesse</dc:creator>
    <dc:subject>Randnotizen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 denkanstoesse</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-18T12:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://denkanstoesse.twoday.net/stories/koenig-fussball-haelt-uns-einen-haesslichen-spiegel-vor-bei-genauerer/">
    <title>König Fußball hält uns einen hässlichen Spiegel vor, bei genauerer Betrachtung. Randnotiz...</title>
    <link>http://denkanstoesse.twoday.net/stories/koenig-fussball-haelt-uns-einen-haesslichen-spiegel-vor-bei-genauerer/</link>
    <description>Die Fußball-Weltmeisterschaft kann seit ihrer Schöpfung als bedeutendes Friedensprojekt hervorgehoben werden, dass gemeinsam mit den Olympischen Spielen einen wesentlichen Beitrag zur friedensstiftenden Wirkung des Sports geleistet hat. Es ist aus historischer Sicht durchaus bemerkenswert, dass bei einer Veranstaltung Amerikaner, Osteuropäer, Nord- und Südkoreaner zusammen mit afrikanischen Mannschaften ein gemeinsames Ziel verfolgen. Fernab dieser Tatsache sollte man jedoch an den Entwicklungen im modernen Fußball in sportlicher wie in gesellschaftlicher Hinsicht so manches hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In sportlicher Hinsicht sollten insbesondere schauspielerische Einlagen, Schwalben und die oft entscheidende Rolle von Schiedsrichterentscheidungen angesprochen werden, die den eigentlichen Sport in den Hintergrund drängen. Wenn erwachsene Männer (Sportler!?!) bei jeder kleinsten Berührung schwer verletzt zu Boden fallen, um kurz darauf mittels Spontanheilung (durch Eisspray) wieder engagiert am Spiel teilzunehmen. Es wird leider kaum thematisiert, wie sehr diese lächerlichen, leider oft Spiel entscheidenden, Einlagen dem Sport schaden. In keinem anderen Sport sieht man Spieler reihenweise mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden gehen ohne auch nur annähernd verletzt zu sein. Durch die Möglichkeit nachträglicher, rigoroser Sperren nach einer Videoanalyse könnte man Schwalbenkönige und Schauspieler in kürzester Zeit aus dem Sport verbannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau darin zeichnet sich allerdings das tatsächliche Problem des Sports ab. Fußball lebt von den Emotionen der Zuseher und Fans und diese wiederum werden nicht zuletzt durch Unsportlichkeiten, Fehlentscheidungen und Gehässigkeiten am Spielfeld genährt. Es wäre deswegen kaum im Interesse der FIFA etwas an der Situation zu verändern. Deswegen verwehrt man sich auch gegen jegliche Anpassung des Reglements an den Stand der Technik und es fehlt der Wille gegen die verschiedensten Formen der Unsportlichkeit vorzugehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus gesellschaftlicher Perspektive darf nicht verschwiegen werden, dass Rassismus, Gewalt und Gehässigkeit auf den Zuschauerrängen alltäglich sind und kaum mehr als problematisch empfunden werden. Wie beschränkt und primitiv muss ein Mensch sein, um einen anderen physisch oder rhetorisch anzugreifen, nur weil derjenige Anhänger eines gegnerischen Clubs ist? Insbesondere die Fußballvereine würden gut daran tun derartige Störenfriede wesentlich entschlossener zu bekämpfen um den Stadionbesuch auch für Familien und andere vermeintlich normale Menschen interessant zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag philosophisch anmuten, aber man könnte grundsätzlich hinterfragen warum ganze Nationen sämtliche politische wie persönliche Probleme vergessen, nur weil ihre Helden erfolgreich ge(schau)spielt haben. Die Identifikation mit der eigenen Politik (die man im Gegensatz zur Nationalmannschaft ja selbst gewählt hat) hingegen ist meist marginal, wenngleich der Vergleich ein wenig hinken mag. Es ist traurig dass die Idole unserer Jugend häufig durch Unsportlichkeit überzeugen und vereinzelt ihren High-Tech-Fußballschuhen intellektuell wohl unterlegen sind. Der Stellenwert des Fußballs in unserem Leben sollte von manchem hinterfragt werden, es sollte wirklich Wichtigeres geben. Dann wird vielleicht zukünftig der sportliche Wert des Fußballs wieder im Vordergrund stehen.</description>
    <dc:creator>denkanstoesse</dc:creator>
    <dc:subject>Randnotizen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 denkanstoesse</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-16T13:46:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://denkanstoesse.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://denkanstoesse.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
