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    <title>Denkanstoesse (Liberale Gedanken zu Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Religion) : Rubrik:Gleichberechtigung</title>
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    <description>Liberale Gedanken zu Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Religion</description>
    <dc:publisher>denkanstoesse</dc:publisher>
    <dc:creator>denkanstoesse</dc:creator>
    <dc:date>2010-07-27T21:44:03Z</dc:date>
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    <title>Denkanstoesse</title>
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  <item rdf:about="http://denkanstoesse.twoday.net/stories/diskriminierung-durch-mehr-diskriminierung-bekaempfen-spoe-fordert-ern/">
    <title>Diskriminierung durch mehr Diskriminierung bekämpfen  SPÖ fordert erneut Frauenquote</title>
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    <description>Das politische Sommerloch ist da, und schon kommt die SPÖ wieder einmal mit altbekannten Forderungen. Angepasst an das populistische Lieblingsthema der Partei, Zeit für Gerechtigkeit, fordert SPÖ Frauensprecherin Wurm wieder einmal die Einführung einer Frauenquote für die Privatwirtschaft. Wenngleich die Thematik der &lt;a href=&quot;http://denkanstoesse.twoday.net/stories/frauen-verdienen-20-weniger-fuer-dieselbe-arbeit-haben-sie-das-wirklic/&quot;&gt;Diskriminierung von Frauen&lt;/a&gt; bereits mehrfach in den Denkanstoessen behandelt wurde soll die Forderung nach Frauenquoten an dieser Stelle explizit kommentiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht aus meiner Sicht völlig außer Frage, dass Frauen in der Lage sind ausgezeichnete Leistungen in Führungspositionen zu erbringen und einen wertvollen Teil zum Erfolg eines Unternehmens beitragen können. Es gilt allerdings bei der Diskussion um die Einführung einer Frauenquote deren Konsequenzen zu bedenken. Insbesondere gilt es zu hinterfragen, warum es denn derzeit in den mittleren und höheren Führungsebenen der Unternehmen einen derart niedrigen Anteil an weiblichen Führungskräften gibt. Ein wesentlicher Faktor hierbei ist sicherlich das erhöhte betriebswirtschaftliche Risiko durch großzügige Karenz- und Elternteilzeitregelung, näher beschrieben im Artikel &lt;a href=&quot;http://denkanstoesse.twoday.net/stories/frauen-verdienen-20-weniger-fuer-dieselbe-arbeit-haben-sie-das-wirklic/&quot;&gt;Frauen verdienen 20% weniger. &lt;/a&gt;Diese Regelungen verschlechtern sicherlich die Ausgangssituation für Frauen bei Beförderungen, sie können aber definitiv nur einen Bruchteil des Frauenmangels in den Chefetagen erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen verfügen inzwischen über eine höhere Ausbildung als Männer, sie sind sowohl unter Maturanten als auch unter Uni-Absolventen in der Mehrheit und erreichen im Schnitt bessere Noten als ihre männlichen Kollegen. Damit verfügen sie allerdings nicht automatisch über bessere Voraussetzungen für Führungspositionen. Die Studienwahl etwa spielt eine durchaus entscheidende Rolle für spätere Karriereperspektiven, denn nicht jede Studienrichtung ist gleichermaßen geeignet zur Vorbereitung auf eine Führungsposition. Weibliche Absolventen sind insbesondere in den geisteswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Fächern überrepräsentiert, in den technischen Fächern beispielsweise ist nur etwa jeder fünfte Absolvent weiblich. Gute Abschlussnoten können generell nur bedingt als Qualifikationsmerkmal für eine Führungsposition herangezogen werden, sie zeugen aber von einer gewissen Konsequenz und der Fähigkeit, vorgegebene Anforderungen unabhängig von deren Sinnhaftigkeit zu erfüllen. Die Fähigkeit an Schule und Universität gute Noten erreichen zu können steht allerdings kaum im Zusammenhang mit notwendigen Führungsqualitäten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig unabhängig von den Qualifikationen allerdings zeigt sich in vielen Unternehmen für Positionen im mittleren Management (und die sind in der Regel Voraussetzung für einen späteren Einstieg in die oberste Ebene) schon in den Reihen der Bewerbern eine deutliche Unterrepräsentanz von Frauen. Dieser Tatsache liegen sicherlich mehrere Ursachen zugrunde, die Mehrzahl davon ist allerdings durch Frauenquoten keinesfalls zu verändern. Führungspositionen erfordern außerordentlich hohes Maß an Selbstbewusstsein und zumeist eine vollkommene Aufopferung für die jeweilige Position. Viele Frauen sind sich ihrer Fähigkeiten nicht sicher genug und entscheiden sich deswegen von sich aus gegen einen Einstieg in die Führungsebene. Auch die Bereitschaft zu zeitlich unbegrenztem Engagement ist bei vielen Frauen, oft aus familiären Gründen, nicht vorhanden. Es stellt sich hierbei generell die Frage, ob eine verantwortungsvolle Führungsposition vereinbar mit einer 40 Stunden Woche oder mit der Betreuung eines Kindes sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung von Frauenquoten in der Privatwirtschaft schränkt die Freiheit des Unternehmers stark ein und benachteiligt Männer bei der Personalauswahl. Insbesondere in generell männerdominierten Branchen, beispielsweise der Baubranche, würde die Einführung einer Frauenquote besser qualifizierte Männer benachteiligen und damit wohl auch wirtschaftliche Probleme mit sich bringen. Solange auch in den unteren Managementebenen Frauen einen geringen Anteil einnehmen kann eine Steigerung der Präsenz im oberen Management nicht zielführend sein. Es wäre sinnvoller den Frauen den Einstieg in Managementpositionen prinzipiell schmackhafter zu machen, dies ist auch der Weg den viele Unternehmen in der Privatwirtschaft längst eingeschlagen haben. Nur durch eine langfristige Einbindung von Frauen auf allen Ebenen kann ein Weg gefunden werden, der für die gesamte Volkswirtschaft positive Auswirkungen mit sich bringt. Gefordert sind primär die Frauen selbst, die durch selbstbewusstes Auftreten und uneingeschränktes Engagement den Platz jedes Mannes einnehmen können  und das hoffentlich ohne eine unnötige Stigmatisierung als Quotenfrau.</description>
    <dc:creator>denkanstoesse</dc:creator>
    <dc:subject>Gleichberechtigung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 denkanstoesse</dc:rights>
    <dc:date>2010-07-17T19:54:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://denkanstoesse.twoday.net/stories/frauen-verdienen-20-weniger-fuer-dieselbe-arbeit-haben-sie-das-wirklic/">
    <title>Frauen verdienen 20% weniger für dieselbe Arbeit. Haben sie das wirklich verdient?</title>
    <link>http://denkanstoesse.twoday.net/stories/frauen-verdienen-20-weniger-fuer-dieselbe-arbeit-haben-sie-das-wirklic/</link>
    <description>Frauen verdienen für dieselbe Arbeit 20% weniger als Männer. Berichte und Kommentare wie diese zur Diskriminierung von Frauen in der Berufswelt zeigen ein großes Problem unserer Politik- und Medienwelt auf. In beiden Bereichen wird bei heiklen und vermeintlich unstrittigen Materien, insbesondere der Gleichberechtigung, auf eine kritische Betrachtung der verbreiteten Daten gänzlich verzichtet. Gerade im Interesse der Frauen wäre hingegen eine Diskussion auf Basis vorurteilsfreier Daten zielführender als tendenziöse Berichterstattung, die Gefahr läuft vielen Frauen den Ansporn zur Verteidigung ihrer Rechte zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aktuelle Frauenbericht zeigt einen Einkommensunterschied bei unselbstständig Erwerbstätigen von 39% auf, bei Berücksichtigung der Teilzeitstellen beträgt der Unterschied immer noch rund 20%. Angenommen wird hierbei jedoch bei einer Vollzeittätigkeit eine Arbeitsbelastung von 38,5 Stunden. In hoch bezahlten Jobs, die gewiss immer noch mehrheitlich von Männern besetzt werden, liegt die reale Arbeitszeit dagegen mittlerweile drastisch höher. Immer wieder wird bemängelt dass Frauen in Teilzeitjobs gedrängt werden, fraglich ist jedoch ob Unternehmen freiwillig auf teurere und ineffizientere Teilzeitjobs umstellen, oder ob dies der Nachfrage der Arbeitnehmerinnen entspricht. In vielen Branchen, insbesondere im Handel, stellt es für die Unternehmen durchaus ein Problem dar genügend Vollzeitbeschäftigte zu finden und der Einsatz von Teilzeitkräften ist deshalb notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Teilzeitquote wie auch die langen Auszeiten vieler Frauen nach der Geburt können durchaus als Errungenschaft des österreichischen Wohlstands betrachtet werden. Intensive Betreuung der Kinder stellt einen Wert für die Eltern dar und fördert zudem die Kinder. In oft genannten Vorbildländern hinsichtlich der Gleichberechtigung wie Frankreich und Schweden werden die Kinder nach kürzester Zeit in Betreuungseinrichtungen interniert, um der Mutter eine schnelle Rückkehr in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Es ist zu bezweifeln, dass dies für die Entwicklung der Kinder und Familien wünschenswert ist. Ein großer Teil der österreichischen Mütter will keineswegs auf die gemeinsame Zeit mit ihren Kindern verzichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zusätzliche Benachteiligung für Frauen stellen scheinbar großzügige Regelungen hinsichtlich der Karenz- und Kinderbetreuungszeit dar. Die Elternteilzeitregelung kann beispielsweise für viele Unternehmen eine ernste wirtschaftliche Bedrohung mit sich bringen und spricht bei der Entscheidung hinsichtlich einer Beförderung gegen die Wahl junger Frauen. Es ist in höheren Positionen dem Unternehmen oft nicht zumutbar, dass die Arbeitnehmerin nach der Geburt ihres Kindes nach zwei bis drei Jahren an den Arbeitsplatz zurückkehrt und ihre Arbeitszeit nach eigenem Ermessen wählen kann. Zusätzlich zu erwähnen ist die Vertretung während der Karenzzeit, die auf einem anspruchsvollen Arbeitsplatz eingeschult werden muss und nach Rückkehr der Jungmutter ihren Arbeitsplatz verliert. Für einen Unternehmer in der Privatwirtschaft stellen diese Risikofaktoren durchaus ein Argument gegen die Beförderung von Frauen in höhere Positionen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt klar festzustellen dass die Aussage Frauen verdienen für die selbe Arbeit 20% weniger schlichtweg falsch und in den meisten Unternehmen gleiche Entlohnung für die gleiche Position selbstverständlich ist. Ebenso klar gilt es allerdings auszudrücken, dass Löhne in klassischen Frauenpositionen und Frauenbranchen eindeutig zu niedrig sind und die Position dieser Frauen gestärkt werden muss. In diesem Fall sind Wirtschaft, Politik sowie die Betroffenen selbst gefordert, gegen unverhältnismäßige Bezahlung vorzugehen. Dieser Weg ist für die Politik sicherlich schwieriger, jedoch gewiss auch erträglicher als blinde Polemik und unsachliche Beileidsbekundungen.</description>
    <dc:creator>denkanstoesse</dc:creator>
    <dc:subject>Gleichberechtigung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 denkanstoesse</dc:rights>
    <dc:date>2010-06-08T09:41:00Z</dc:date>
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